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Die Euro-Lügner


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Rezension von

Letterschming

Die Euro-Lügner „Die Euro-Lügner – Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken – so werden wir getäuscht“ von dem deutschen Manager und Publizisten Hans-Olaf Henkel ist im Juli 2013 in gebundener Form beim Heyne-Verlag erschienen. Der Euro muss um jeden Preis bewahrt werden. Teure Rettungspakete sind der einzige Ausweg aus der Krise, der uns noch bleibt. So verkaufen es uns zumindest die Politiker. Doch was stimmt wirklich von dem, was man uns erzählt? Hans-Olaf Henkel geht den einseitigen Aussagen auf den Grund und sucht nach einem neuen Lösungsweg. Die Euro-Krise ist in aller Munde und jeder hat seine feste Meinung dazu. Doch wie wenig die meisten tatsächlich über das Thema wissen, klärt Henkel in seinem neuen Buch „Die Euro-Lügner“. Dabei schließe ich mich selbst keineswegs aus. Genau das war der Grund, warum diese Buch für mich so interessant klang. Ich wollte gerne mehr über das Thema erfahren, doch wer blickt in dem Chaos aus Verhandlungen und Debatten und den ganzen Halbwahrheiten schon durch? Henkel liefert dem Leser ein umfassendes und gut strukturiertes Gesamtbild. Hier werden alle Grundlagen erklärt, sodass auch diejenigen, die sich mit dem Thema überhaupt nicht auskennen, einen leichten Einstieg finden. Ein Grundwissen über die nationale und internationale Politik im Allgemeinen ist aber schon hilfreich. Wer den ganzen Disput etwas gründlicher verfolgt hat, für den wird gerade am Anfang vieles nicht neu sein. Allerdings liefert der Autor keine reinen Informationskapitel. Von Anfang an kommentiert er die Fakten und setzt sie in Zusammenhang zueinander. Das heißt nicht, dass ich mit allem, was Henkel hier so als gegeben darstellt, hundertprozentig übereinstimme. Seinen Lobeshymnen auf die AfD – die Alternative für Deutschland – kann ich mich zum Beispiel gar nicht anschließen. Andererseits hätte ich vor der Lektüre nur verhältnismäßig vage argumentieren können, warum ich einen bestimmten Punkt genauso sehe oder eben anders. Nach diesem umfangreichen Exkurs habe ich das Grundwissen, um meine Ansicht auch gegenüber Anderen zu untermauern und zu verteidigen. Vorher basierte mein Wissen eher auf einer groben Ahnung, was vor sich geht, als auf konkreten Zahlen und Daten. Dabei hat mir gut gefallen, dass Henkel dem Leser seine Meinung nicht aufzwingt. Er sagt zwar ganz klipp und klar, was er für richtig hält und was in seinen Augen der beste Weg ist. Doch er betet diese Möglichkeit nicht an, macht nicht alle anderen Dinge schlecht. Er räumt allen Problematiken Platz ein, sowohl denen, die seinen eigenen Lösungsvorschlag betreffen, als auch die, die gegen alternative Lösungen sprechen. Es bleibt dem Leser am Ende selbst überlassen, ob er sich Henkel in diesem oder jenem Punkt anschließen möchte. Fazit: „Die Euro-Lügner“ liefert nicht nur ein umfangreiches, sondern auch ein klar strukturiertes und sehr offen kommentiertes Bild der Eurokrise. Henkel nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund und führt einem klar vor Augen, was eigentlich hinter den ganzen beschönigten und halbwahren Aussagen der Politiker steckt, wenn man sich mal die knallharten Zahlen ansieht. Für jeden zu empfehlen, der nicht nur seine eigene Meinung zu dem Thema zum Besten geben, sondern diese auch begründen können will.

„Die Euro-Lügner – Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken – so werden wir getäuscht“ von dem deutschen Manager und Publizisten Hans-Olaf Henkel ist im Juli 2013 in gebundener Form beim Heyne-Verlag erschienen.

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2
06.06.2016
4
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Die Euro-Krise ist in aller Munde und jeder hat seine feste Meinung dazu. Doch wie wenig die meisten tatsächlich über das Thema wissen, klärt Henkel in seinem neuen Buch „Die Euro-Lügner“. Dabei schließe ich mich selbst keineswegs aus. Genau das war der Grund, warum diese Buch für mich so interessant klang. Ich wollte gerne mehr über das Thema erfahren, doch wer blickt in dem Chaos aus Verhandlungen und Debatten und den ganzen Halbwahrheiten schon durch?

Henkel liefert dem Leser ein umfassendes und gut strukturiertes Gesamtbild. Hier werden alle Grundlagen erklärt, sodass auch diejenigen, die sich mit dem Thema überhaupt nicht auskennen, einen leichten Einstieg finden. Ein Grundwissen über die nationale und internationale Politik im Allgemeinen ist aber schon hilfreich. Wer den ganzen Disput etwas gründlicher verfolgt hat, für den wird gerade am Anfang vieles nicht neu sein. Allerdings liefert der Autor keine reinen Informationskapitel. Von Anfang an kommentiert er die Fakten und setzt sie in Zusammenhang zueinander.

Das heißt nicht, dass ich mit allem, was Henkel hier so als gegeben darstellt, hundertprozentig übereinstimme. Seinen Lobeshymnen auf die AfD – die Alternative für Deutschland – kann ich mich zum Beispiel gar nicht anschließen. Andererseits hätte ich vor der Lektüre nur verhältnismäßig vage argumentieren können, warum ich einen bestimmten Punkt genauso sehe oder eben anders. Nach diesem umfangreichen Exkurs habe ich das Grundwissen, um meine Ansicht auch gegenüber Anderen zu untermauern und zu verteidigen. Vorher basierte mein Wissen eher auf einer groben Ahnung, was vor sich geht, als auf konkreten Zahlen und Daten.

Dabei hat mir gut gefallen, dass Henkel dem Leser seine Meinung nicht aufzwingt. Er sagt zwar ganz klipp und klar, was er für richtig hält und was in seinen Augen der beste Weg ist. Doch er betet diese Möglichkeit nicht an, macht nicht alle anderen Dinge schlecht. Er räumt allen Problematiken Platz ein, sowohl denen, die seinen eigenen Lösungsvorschlag betreffen, als auch die, die gegen alternative Lösungen sprechen. Es bleibt dem Leser am Ende selbst überlassen, ob er sich Henkel in diesem oder jenem Punkt anschließen möchte.

Fazit: „Die Euro-Lügner“ liefert nicht nur ein umfangreiches, sondern auch ein klar strukturiertes und sehr offen kommentiertes Bild der Eurokrise. Henkel nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund und führt einem klar vor Augen, was eigentlich hinter den ganzen beschönigten und halbwahren Aussagen der Politiker steckt, wenn man sich mal die knallharten Zahlen ansieht. Für jeden zu empfehlen, der nicht nur seine eigene Meinung zu dem Thema zum Besten geben, sondern diese auch begründen können will.

geschrieben am 20.11.2013 | 497 Wörter | 2736 Zeichen

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