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Kreuzzug, Bd. 3: Herr der Maschinen


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Rezension von

Frank Drehmel

Herr der Maschinen Um das Wohlwollen der Juden von Samarkand zu erringen, stellen sich Gunther von Flandern und sein Freund Nakasch in Begleitung Osarias in den Katakomben der Stadt dem dämonischen Aar, einem ghulähnlichen Wesen, das die Lebenden entweder verzehrt oder aber in untote Diener verwandelt. Nachdem Nakasch dem Ungeheuer zum Opfer gefallen ist, steht es für die beiden Überlebenden schlecht, zumal Osarias durch den Pestodem des Aar infiziert wird und sich daraufhin entschließt, Selbstmord zu begehen, um nicht zu einem Untoten zu mutieren. Doch der Anführer der Juden hat die Rechnung ohne das „Licht der Märtyrer“ gemacht. In Hierus Halem kommen sich zwischenzeitlich Syria von Arkos und Sultan Ab'dul Rasim dadurch näher, dass der islamische Herrscher der Christin seine Ideale erläutert und ihr von seiner gescheiterten Hoffnung berichtet, das Kreuz und den Halbmond zu versöhnen. Doch obgleich der Sultan ein integrer Gastgeber zu sein scheint, ist Syria im Palast nicht sicher, denn der unsterbliche Meuchelmörder Sar Mitra hat sie gefunden und fordert für seinen Meister den magischen Spiegel, der sich allerdings im Augenblick im Besitz des Beduinenführers Sarek Pascha befindet. Derweil gärt es in den Reihen der Kreuzfahrer. Robert von Tarents Befehlsgewalt wird von seinem Heer angefochten, so dass der skrupellose Mann gezwungen ist, sich einem Gottesurteil zu stellen: dem Kampf mit dem Herrn der Maschinen, welcher seinerseits böse Mächte hinter sich weiß und der die ehrgeizigen Pläne der intriganten Schwester Syrias, Eleonore, zu Fall bringen könnte. Während Xaviers und Chagnauds Art gegenüber dem ersten und zweiten Band eine nochmalige Steigerung erfährt, befindet sich Dufaux Story weiterhin auf einem absteigenden Ast. Nicht nur, dass die bloße Anzahl an handlungsrelevanten Protagonisten mittlerweile die Grenze von „sehr viel“ Richtung „zu viel“ überschritten hat, nicht nur, dass die Handlungsbögen und Sub-Plots allenfalls andeutungsweise durch das „Licht der Märtyrer“ sowie den magischen „Spiegel der Magdalena“ zusammengehalten werden und ohne diese vage Verbindung wie ein Kartenhaus auseinander fielen, sondern auch einige Szenen sind so vordergründiger Natur, dass es schwer fällt, sie ernst zu nehmen: an erster Stelle steht hierbei der gollumhafte Aar, dessen Herkunft und Verbindung zu Gunther von Flandern jeder Daily Soap zu Ehre gereichte. Zeichnungen und Koloration hingegen sind atemberaubend dynamisch und lebendig. Voller Liebe zu Detais und Accessoires setzt Xavier den historischen Hintergrund mit feinem Strich authentisch in Szene, während Chagnaud diesen Szenen Atmosphäre und Zauber verleiht. Eine marginale Schwäche lässt sich in den Physiognomien der weiblichen Beteiligten ausmachen, die verglichen mit den männlichen Erscheinungsbildern deutlich stereotyper und eintöniger erscheinen. Fazit: Artwork hui, Story wirr. Für Liebhaber exzellenter Zeichnungen dennoch empfehlenswert.

Um das Wohlwollen der Juden von Samarkand zu erringen, stellen sich Gunther von Flandern und sein Freund Nakasch in Begleitung Osarias in den Katakomben der Stadt dem dämonischen Aar, einem ghulähnlichen Wesen, das die Lebenden entweder verzehrt oder aber in untote Diener verwandelt. Nachdem Nakasch dem Ungeheuer zum Opfer gefallen ist, steht es für die beiden Überlebenden schlecht, zumal Osarias durch den Pestodem des Aar infiziert wird und sich daraufhin entschließt, Selbstmord zu begehen, um nicht zu einem Untoten zu mutieren. Doch der Anführer der Juden hat die Rechnung ohne das „Licht der Märtyrer“ gemacht.

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In Hierus Halem kommen sich zwischenzeitlich Syria von Arkos und Sultan Ab'dul Rasim dadurch näher, dass der islamische Herrscher der Christin seine Ideale erläutert und ihr von seiner gescheiterten Hoffnung berichtet, das Kreuz und den Halbmond zu versöhnen. Doch obgleich der Sultan ein integrer Gastgeber zu sein scheint, ist Syria im Palast nicht sicher, denn der unsterbliche Meuchelmörder Sar Mitra hat sie gefunden und fordert für seinen Meister den magischen Spiegel, der sich allerdings im Augenblick im Besitz des Beduinenführers Sarek Pascha befindet.

Derweil gärt es in den Reihen der Kreuzfahrer. Robert von Tarents Befehlsgewalt wird von seinem Heer angefochten, so dass der skrupellose Mann gezwungen ist, sich einem Gottesurteil zu stellen: dem Kampf mit dem Herrn der Maschinen, welcher seinerseits böse Mächte hinter sich weiß und der die ehrgeizigen Pläne der intriganten Schwester Syrias, Eleonore, zu Fall bringen könnte.

Während Xaviers und Chagnauds Art gegenüber dem ersten und zweiten Band eine nochmalige Steigerung erfährt, befindet sich Dufaux Story weiterhin auf einem absteigenden Ast.

Nicht nur, dass die bloße Anzahl an handlungsrelevanten Protagonisten mittlerweile die Grenze von „sehr viel“ Richtung „zu viel“ überschritten hat, nicht nur, dass die Handlungsbögen und Sub-Plots allenfalls andeutungsweise durch das „Licht der Märtyrer“ sowie den magischen „Spiegel der Magdalena“ zusammengehalten werden und ohne diese vage Verbindung wie ein Kartenhaus auseinander fielen, sondern auch einige Szenen sind so vordergründiger Natur, dass es schwer fällt, sie ernst zu nehmen: an erster Stelle steht hierbei der gollumhafte Aar, dessen Herkunft und Verbindung zu Gunther von Flandern jeder Daily Soap zu Ehre gereichte.

Zeichnungen und Koloration hingegen sind atemberaubend dynamisch und lebendig. Voller Liebe zu Detais und Accessoires setzt Xavier den historischen Hintergrund mit feinem Strich authentisch in Szene, während Chagnaud diesen Szenen Atmosphäre und Zauber verleiht. Eine marginale Schwäche lässt sich in den Physiognomien der weiblichen Beteiligten ausmachen, die verglichen mit den männlichen Erscheinungsbildern deutlich stereotyper und eintöniger erscheinen.

Fazit: Artwork hui, Story wirr. Für Liebhaber exzellenter Zeichnungen dennoch empfehlenswert.

geschrieben am 08.03.2010 | 417 Wörter | 2509 Zeichen

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