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Barracuda, Bd. 3: Duell


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Rezension von

Frank Drehmel

Duell In Puerto Blanco kommt Emilio der traurigen Pflicht nach, das Erbe seines Mentors und Liebhabers Flynn anzutreten, der von seinem alten Widersacher Morkam feige ermordet wurde. Auch wenn mit dem Reichtum der gesellschaftliche Status des ehemaligen, entführten Novizen in ungeahnte Sphären katapultiert wird, so treibt den jungen Mann nur ein Gedanke: Rache für Flynn. Bevor er sich jedoch dem düsteren Mörder stellen kann, muss seine kämpferische Ausbildung, die Flynn zwar begonnen hatte, aber nicht mehr beenden konnte, zu einem Abschluss gebracht werden. Im alten Lehrer seines toten Liebhabers findet Emilio einen neuen Meister, der allerdings die Chancen seines Schülers in einem Duell gegen Morkam bestenfalls als kläglich einschätzt, sollte der Junge tatsächlich einen ehrenhaften Kampf wollen. Für die beiden Verliebten – Maria und Raffy – brechen ebenfalls ungemütliche Zeiten an, denn Marias Ehemann, der brutale Sklavenhändler Ferrango, bekommt nicht nur dank Morkams Intrigen Wind von dem Verhältnis seiner Gattin, sondern er hat auch genug davon, von ihr vor aller Augen ein ums andere Mal gedemütigt zu werden. Er besinnt sich also ganz auf seine grausame Vergangenheit und nimmt Raffy gefangen, um ein Exempel zu statuieren. Die Gouverneurin der Insel hingegen, die Puerto Blanco gleichermaßen umsichtig wie unnachgiebig hart regiert, kommt ebenfalls in Bedrängnis, als Morkam ihr düsteres und gefährliches Geheimnis entdeckt. Und sie alle sind in Gefahr durch die beiden Kanonen bestückten Galeonen, die sich unter Kapitän De La Loya dem Einland nähern, um dort den verfluchten Diamanten von Kashar, der schon Blackdog – Raffys Vater – ins Verderben gestürzt haben soll, zu suchen. Im dritten Album kehrt Dufaux wieder merklich ins Piraten-Sujet zurück, das er im zweiten Band zugunsten eines fast schon romantischen „Mantel & Degen“-Abenteuers verlassen hatte. Die Geschichte wird nicht nur wieder spürbar härter, sondern insgesamt auch deutlich dunkler, düsterer - was zum großen Teil aus der Figur Mokham resultiert - und schlussendlich auch mystischer bzw. unheimlicher; zudem kommen diesmal die Freunde zünftiger Seefahrt nicht zu kurz. Geschickt treibt der Autor die einzelnen, klaren Handlungsstränge voran, ohne sich in Kleinigkeiten zu verzetteln, und schneidet alte Zöpfe mutig ab, sobald alles Storyrelevante gesagt und getan wurde. Die stimmigen, detailreichen Zeichnungen Jérémys bieten in Verbindung mit der zwar kraftvollen, jedoch nicht erdrückend bunten Koloration einige visuelle Highligths, wobei mich die deutliche mangahafte Inszenierung und Physiognomie einiger Figuren – insbesondere Emilio, aber auch in Anklängen Raffy – zu stören beginnt, da diese Art der Darstellung – auf der einen Seite eine visuelle Überhöhung, auf der andere eine Stereotypisierung – nicht zum rauen, markanten, individuellen Grundton des sonstigen Artworks passt. Fazit: Ein spannendes, kraftvolles und actionreiches Piraten-Abenteuer, das mitreißend visualisiert ist und das nicht nur Genre-Fans überzeugen dürfte, sondern auch Fantasy-Freunde im allgemeinen nicht kalt lassen wird.

In Puerto Blanco kommt Emilio der traurigen Pflicht nach, das Erbe seines Mentors und Liebhabers Flynn anzutreten, der von seinem alten Widersacher Morkam feige ermordet wurde. Auch wenn mit dem Reichtum der gesellschaftliche Status des ehemaligen, entführten Novizen in ungeahnte Sphären katapultiert wird, so treibt den jungen Mann nur ein Gedanke: Rache für Flynn. Bevor er sich jedoch dem düsteren Mörder stellen kann, muss seine kämpferische Ausbildung, die Flynn zwar begonnen hatte, aber nicht mehr beenden konnte, zu einem Abschluss gebracht werden. Im alten Lehrer seines toten Liebhabers findet Emilio einen neuen Meister, der allerdings die Chancen seines Schülers in einem Duell gegen Morkam bestenfalls als kläglich einschätzt, sollte der Junge tatsächlich einen ehrenhaften Kampf wollen.

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Für die beiden Verliebten – Maria und Raffy – brechen ebenfalls ungemütliche Zeiten an, denn Marias Ehemann, der brutale Sklavenhändler Ferrango, bekommt nicht nur dank Morkams Intrigen Wind von dem Verhältnis seiner Gattin, sondern er hat auch genug davon, von ihr vor aller Augen ein ums andere Mal gedemütigt zu werden. Er besinnt sich also ganz auf seine grausame Vergangenheit und nimmt Raffy gefangen, um ein Exempel zu statuieren.

Die Gouverneurin der Insel hingegen, die Puerto Blanco gleichermaßen umsichtig wie unnachgiebig hart regiert, kommt ebenfalls in Bedrängnis, als Morkam ihr düsteres und gefährliches Geheimnis entdeckt. Und sie alle sind in Gefahr durch die beiden Kanonen bestückten Galeonen, die sich unter Kapitän De La Loya dem Einland nähern, um dort den verfluchten Diamanten von Kashar, der schon Blackdog – Raffys Vater – ins Verderben gestürzt haben soll, zu suchen.

Im dritten Album kehrt Dufaux wieder merklich ins Piraten-Sujet zurück, das er im zweiten Band zugunsten eines fast schon romantischen „Mantel & Degen“-Abenteuers verlassen hatte. Die Geschichte wird nicht nur wieder spürbar härter, sondern insgesamt auch deutlich dunkler, düsterer - was zum großen Teil aus der Figur Mokham resultiert - und schlussendlich auch mystischer bzw. unheimlicher; zudem kommen diesmal die Freunde zünftiger Seefahrt nicht zu kurz. Geschickt treibt der Autor die einzelnen, klaren Handlungsstränge voran, ohne sich in Kleinigkeiten zu verzetteln, und schneidet alte Zöpfe mutig ab, sobald alles Storyrelevante gesagt und getan wurde.

Die stimmigen, detailreichen Zeichnungen Jérémys bieten in Verbindung mit der zwar kraftvollen, jedoch nicht erdrückend bunten Koloration einige visuelle Highligths, wobei mich die deutliche mangahafte Inszenierung und Physiognomie einiger Figuren – insbesondere Emilio, aber auch in Anklängen Raffy – zu stören beginnt, da diese Art der Darstellung – auf der einen Seite eine visuelle Überhöhung, auf der andere eine Stereotypisierung – nicht zum rauen, markanten, individuellen Grundton des sonstigen Artworks passt.

Fazit: Ein spannendes, kraftvolles und actionreiches Piraten-Abenteuer, das mitreißend visualisiert ist und das nicht nur Genre-Fans überzeugen dürfte, sondern auch Fantasy-Freunde im allgemeinen nicht kalt lassen wird.

geschrieben am 26.03.2013 | 443 Wörter | 2653 Zeichen

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