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Wolverine - Der Beste


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Rezension von

Thomas Stumpf

Wolverine - Der Beste Der neue Wolverine-Solo-Relaunch aus der Feder von Autor Benjamin Percy (u.a. Green Arrow, Nightwing, X-Force) und den Zeichnern Adam Kubert (u.a. Wolverine, The Incredible Hulk, Uncanny X-Men) und dem Schweizer Viktor Bogdanovic (u.a. Batman: Arkham Knight) fällt düster aus. Erzählt werden im Grunde zwei Geschichten, eine große Hauptstory und eine kleinere Nebenstory. Für letztere schaden einige Vorkenntnisse nicht. Die Mutanten haben auf der merkwürdigen, mit einem geheimnisvollen Eigenleben versehenen Insel Krakoa einen eigenen Staat gegründet und ringen um internationale politische Anerkennung. Auf diesem Eiland leben die Mutanten in seltener Eintracht, aus Erzfeinden werden Verbündete, das Stille Konzil um Magneto führt die Regierungsgeschäfte. Ausgerechnet der wirtschaftliche Exportschlager der jungen Nation, eine seltene Pflanze, aus der Heilmittel für diverse Krankheiten gewonnen werden können, wird von einer geheimnisvollen kriminellen Organisation, dem Blumenkartell, abgezweigt. Das Kartell stellt hieraus eine gefährliche Droge her und bringt diese in Verkehr. Zugleich schadet dies der Reputation des Mutantenstaats. Denn die Mutanten haben in der Welt der Menschen nicht nur Anhänger, die sie wie Götter verehren, sondern auch Widersacher. Das sind vor allem Geschädigte oder Angehörige von Opfern, die unmittelbar oder mittelbar durch Mutanten und deren Konflikte verletzt wurden. Dies ist ein cleveres Bindeglied zur Hauptstory. Diese Hauptgeschichte überrascht dann zunächst mit einem unerwarteten Auftritt des aus Russland stammenden Omega Red, einem besonders brutalen Erzfeind Wolverines. Omega Red, dem Wolverine nicht über den Weg traut, offenbart ihm jedoch eine schreckliche Tatsache. Dracula, der Fürst der Vampire und seine Vampire Nation erklären den Menschen. Und es stellt sich heraus, dass Wolverine und die unsterblichen Blutsauger einiges gemeinsam haben. Das will Dracula ausnutzen. Die erste Geschichte ist recht geerdet. Hier geht es um ein Drogen- und Menschenhandelkartell, um internationale Verflechtungen und einen menschlichen Ermittler mit einer krebskranken Tochter. Die düstere und blutige Hauptgeschichte geht dann ins Phantastische und die Story mit Omega Red, Dracula und der Vampire Nation ist einfach nur cool. Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht und welche verrückten Bündnisse noch zu sehen sein werden. Das ist jedenfalls ein vielversprechender Auftakt, auch wenn die Story etwas geradliniger und weniger sprunghaft erzählt werden könnte. Die beiden Storys zeigen auch zwei unterschiedliche Wolverines. In der Drogengeschichte haben wir den durchaus smarten und gutherzigen Logan, in der Vampirgeschichte den in Teilen gescheiterten, selbstzweifelnden und oftmals wütenden Wolverine, der sich manchmal selbst im Weg steht und dann dumme Entscheidungen trifft. Auch optisch ist das sehr ansprechend mit kraftvollen, dynamischen Zeichnungen und einer dunklen Colorierung, die Stimmung und Inhalt gekonnt spiegelt.

Der neue Wolverine-Solo-Relaunch aus der Feder von Autor Benjamin Percy (u.a. Green Arrow, Nightwing, X-Force) und den Zeichnern Adam Kubert (u.a. Wolverine, The Incredible Hulk, Uncanny X-Men) und dem Schweizer Viktor Bogdanovic (u.a. Batman: Arkham Knight) fällt düster aus.

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Erzählt werden im Grunde zwei Geschichten, eine große Hauptstory und eine kleinere Nebenstory. Für letztere schaden einige Vorkenntnisse nicht. Die Mutanten haben auf der merkwürdigen, mit einem geheimnisvollen Eigenleben versehenen Insel Krakoa einen eigenen Staat gegründet und ringen um internationale politische Anerkennung. Auf diesem Eiland leben die Mutanten in seltener Eintracht, aus Erzfeinden werden Verbündete, das Stille Konzil um Magneto führt die Regierungsgeschäfte. Ausgerechnet der wirtschaftliche Exportschlager der jungen Nation, eine seltene Pflanze, aus der Heilmittel für diverse Krankheiten gewonnen werden können, wird von einer geheimnisvollen kriminellen Organisation, dem Blumenkartell, abgezweigt. Das Kartell stellt hieraus eine gefährliche Droge her und bringt diese in Verkehr. Zugleich schadet dies der Reputation des Mutantenstaats. Denn die Mutanten haben in der Welt der Menschen nicht nur Anhänger, die sie wie Götter verehren, sondern auch Widersacher. Das sind vor allem Geschädigte oder Angehörige von Opfern, die unmittelbar oder mittelbar durch Mutanten und deren Konflikte verletzt wurden. Dies ist ein cleveres Bindeglied zur Hauptstory.

Diese Hauptgeschichte überrascht dann zunächst mit einem unerwarteten Auftritt des aus Russland stammenden Omega Red, einem besonders brutalen Erzfeind Wolverines. Omega Red, dem Wolverine nicht über den Weg traut, offenbart ihm jedoch eine schreckliche Tatsache. Dracula, der Fürst der Vampire und seine Vampire Nation erklären den Menschen. Und es stellt sich heraus, dass Wolverine und die unsterblichen Blutsauger einiges gemeinsam haben. Das will Dracula ausnutzen.

Die erste Geschichte ist recht geerdet. Hier geht es um ein Drogen- und Menschenhandelkartell, um internationale Verflechtungen und einen menschlichen Ermittler mit einer krebskranken Tochter. Die düstere und blutige Hauptgeschichte geht dann ins Phantastische und die Story mit Omega Red, Dracula und der Vampire Nation ist einfach nur cool. Ich bin gespannt, wie es hier weitergeht und welche verrückten Bündnisse noch zu sehen sein werden. Das ist jedenfalls ein vielversprechender Auftakt, auch wenn die Story etwas geradliniger und weniger sprunghaft erzählt werden könnte.

Die beiden Storys zeigen auch zwei unterschiedliche Wolverines. In der Drogengeschichte haben wir den durchaus smarten und gutherzigen Logan, in der Vampirgeschichte den in Teilen gescheiterten, selbstzweifelnden und oftmals wütenden Wolverine, der sich manchmal selbst im Weg steht und dann dumme Entscheidungen trifft.

Auch optisch ist das sehr ansprechend mit kraftvollen, dynamischen Zeichnungen und einer dunklen Colorierung, die Stimmung und Inhalt gekonnt spiegelt.

geschrieben am 28.12.2020 | 408 Wörter | 2574 Zeichen

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