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Fühl mal, hör mal! Im Streichelzoo


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Rezension von

Dr. Benjamin Krenberger

Fühl mal, hör mal! Im Streichelzoo Wer das Fühlbuch „Fühl mal, hör mal! – Im Streichelzoo“ zur Hand nimmt, wird nicht umhin kommen, die Illustrationen mit Wiedererkennungswert zu betrachten. Sabine Kraushaar hat die Zeichnungen beigesteuert und hat sich schon als Illustratorin zahlreicher Kinderbücher bei Carlsen und Ravensburger aber auch von Freundebüchern hervorgetan. Die anvisierte Zielgruppe von Kindern zwischen 18 und 24 Monaten wird mit dem liebevollen Stil der Illustratorin auch gut zurechtkommen. Denn sowohl die Anzahl der Ereignisse wie auch die Farbführung sind für Kleinkinder gut ausgewählt. Das heißt: es gibt viel zu entdecken, aber die Kleinen sind nicht überfordert. Vom Typus „Fühlbuch“ gibt es viele auf dem Markt, manche mit Zeichnungen, manche mit Fotos. Das vorliegende Werk kommt nun mit der Ergänzung der Tonalität daher und bietet den kleinen Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, zu den Tieren, die auf den Seiten abgebildet sind, nicht nur ein haptisches, sondern auch ein akustisches Erlebnis zu generieren. Dies geschieht, indem man auf das jeweilige Fell drückt und so das Geräusch im Buchboden auslöst. Da der Lautsprecher auf dem Buchrücken nach hinten ausgerichtet ist, leider das Hörerlebnis etwas, wenn das Buch auf dem Boden liegt. Zudem sind von den vier Tierstimmen (Schaf, Esel, Ente, Schwein) nicht alle wirklich überzeugend: insbesondere der Esel wäre jedenfalls von mir nicht als Esel identifiziert worden, wenn ich nicht den Bezugspunkt des Bildes dazu gehabt hätte. Aber für Kinder im genannten Alter sind solche Differenzierungen eher unwichtig: da ist es wichtiger, dass sie Tiernamen und Bild richtig verknüpfen lernen und nicht etwa zum Schaf „Das Mäh“ sagen lernen. Auf der letzten Innenseite ist dann noch das Kaninchengehege abgebildet, weder mit Fell noch mit Sound. Letzteres ist zu verschmerzen, denn wenn Kaninchen sich mal akustisch äußern, geschieht dies meist in Gefahren- oder Kampfsituationen und das muss man keinem Kind zumuten. Aber ein weiteres Fühlelement hätte nicht geschadet. Die dicke Kartonage und die oben an den Seiten als Tierköpfe angebrachten Erhebungen sorgen für ein gutes Handling des Buches auch durch die Kinder selbst. Den Ton kann man manuell abschalten und auch der Batteriewechsel kann ganz einfach erfolgen. Insgesamt ist das Buch nett und für Kinder unter zwei Jahren ein schönes Erlebnis. Selbst für Kinder unter einem Jahr ist es danke der Robustheit des Buches und der vielfältigen haptischen Erlebnismöglichkeiten gut zu gebrauchen.

Wer das Fühlbuch „Fühl mal, hör mal! – Im Streichelzoo“ zur Hand nimmt, wird nicht umhin kommen, die Illustrationen mit Wiedererkennungswert zu betrachten. Sabine Kraushaar hat die Zeichnungen beigesteuert und hat sich schon als Illustratorin zahlreicher Kinderbücher bei Carlsen und Ravensburger aber auch von Freundebüchern hervorgetan. Die anvisierte Zielgruppe von Kindern zwischen 18 und 24 Monaten wird mit dem liebevollen Stil der Illustratorin auch gut zurechtkommen. Denn sowohl die Anzahl der Ereignisse wie auch die Farbführung sind für Kleinkinder gut ausgewählt. Das heißt: es gibt viel zu entdecken, aber die Kleinen sind nicht überfordert.

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Vom Typus „Fühlbuch“ gibt es viele auf dem Markt, manche mit Zeichnungen, manche mit Fotos. Das vorliegende Werk kommt nun mit der Ergänzung der Tonalität daher und bietet den kleinen Leserinnen und Lesern die Möglichkeit, zu den Tieren, die auf den Seiten abgebildet sind, nicht nur ein haptisches, sondern auch ein akustisches Erlebnis zu generieren. Dies geschieht, indem man auf das jeweilige Fell drückt und so das Geräusch im Buchboden auslöst. Da der Lautsprecher auf dem Buchrücken nach hinten ausgerichtet ist, leider das Hörerlebnis etwas, wenn das Buch auf dem Boden liegt. Zudem sind von den vier Tierstimmen (Schaf, Esel, Ente, Schwein) nicht alle wirklich überzeugend: insbesondere der Esel wäre jedenfalls von mir nicht als Esel identifiziert worden, wenn ich nicht den Bezugspunkt des Bildes dazu gehabt hätte. Aber für Kinder im genannten Alter sind solche Differenzierungen eher unwichtig: da ist es wichtiger, dass sie Tiernamen und Bild richtig verknüpfen lernen und nicht etwa zum Schaf „Das Mäh“ sagen lernen.

Auf der letzten Innenseite ist dann noch das Kaninchengehege abgebildet, weder mit Fell noch mit Sound. Letzteres ist zu verschmerzen, denn wenn Kaninchen sich mal akustisch äußern, geschieht dies meist in Gefahren- oder Kampfsituationen und das muss man keinem Kind zumuten. Aber ein weiteres Fühlelement hätte nicht geschadet.

Die dicke Kartonage und die oben an den Seiten als Tierköpfe angebrachten Erhebungen sorgen für ein gutes Handling des Buches auch durch die Kinder selbst. Den Ton kann man manuell abschalten und auch der Batteriewechsel kann ganz einfach erfolgen.

Insgesamt ist das Buch nett und für Kinder unter zwei Jahren ein schönes Erlebnis. Selbst für Kinder unter einem Jahr ist es danke der Robustheit des Buches und der vielfältigen haptischen Erlebnismöglichkeiten gut zu gebrauchen.

geschrieben am 07.02.2018 | 376 Wörter | 2119 Zeichen

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