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Asia 2030 - Was der globalen Wirtschaft blüht


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Rezension von

Adrian Witt

Asia 2030 - Was der globalen Wirtschaft blüht Nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit verschieben sich aktuell die geopolitischen und wirtschaftlichen Machtblöcke. Noch sind die USA die größte Volkswirtschaft der Welt. Doch während sie vormals stärkste Verfechter des globalen Freihandels waren, gilt heute in Washington, D.C. die Devise „America first“ mit einer Sympathie für „America only“. Gleichzeitig ringt Europa mit inneren Herausforderungen und kann den vielen Entwicklungen keine einheitliche gesamtwirtschaftliche Außenpolitik entgegenstellen. Stattdessen führen die verschiedenen Horizonte der Mitgliedstaaten zu Teils chaotischen Zuständen und hinterlassen immer öfter den Eindruck einer politischen Planlosigkeit, anstatt durch notwendige Reformen die Weichen für die Zukunft zu stellen. Asien hingegen strotzt geradezu vor wirtschaftlicher Dynamik und Selbstbewusstsein und wird wohl auch das 21. Jahrhundert entscheidend beeinflusse. Denn auf dem größten Kontinent leben heute nicht nur rund 3,8 Milliarden Menschen, was etwa 60 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Auch China wird bis spätestens zum Ende des Jahrzehnts die USA als weltweit größte Volkswirtschaft ablösen, dicht gefolgt von einem wirtschaftlich immer stärker werdenden Indien. Doch Asien besteht nicht nur aus den beiden bevölkerungsreichsten Nationen. Auch in den vielen anderen Ländern des asiatischen Kontinents finden aktuell gewaltige gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbrüche statt, denen der Westen in vielen Bereichen längst nichts mehr entgegensetzen kann. Was zunächst für den Westen wie eine düstere Prophezeiung klingt, ist jedoch nichts anderes als die nüchterne Analyse einer bevorstehenden Zeitenwende. Denn während das 19. und 20. Jahrhundert von einer Dominanz der westlichen Welt geprägt gewesen ist, wird das 21. Jahrhundert in den Augen von Karl Pilney, Autor des im Campus-Verlag erschienenen Buches „ASIA 2030 – Was der globalen Wirtschaft blüht“ als das „asiatisches Jahrhundert“ in die Geschichte eingehen. In diesem, so ist der Autor überzeugt, werden China, Indien, Japan und Indonesien die wirtschaftliche Vormachtstellung erlangen, die USA die letzte große westliche Wirtschaftsmacht sein und Europa in die Peripherie zweier um die globale Vormachtstellung kämpfender Machtblöcke verdrängt werden. Als Basis für seine Begründung, wieso Asien dabei ist, die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb zu übernehmen, nennt Karl Pilney nicht nur zahlreiche Daten und ein umfangreiches Zahlenwerk volkswirtschaftlicher Kennzahlen, sondern zeichnet in seinem Buch auch ein umfassendes Bild über jene Staaten, die in der Ignoranz des Westens abfällig als Schwellenländer bezeichnet werden. Im ersten Teil des 328 Seiten umfassenden Buches werden unter der Bezeichnung „Neue Mächte“ zunächst China, Indien, Japan, die koreanische Halbinsel (Südkorea und Nordkorea ) und die Tigerstaaten Südostasiens auf ihre außenpolitische Situation, ihre innenpolitische Lage und ihre wirtschaftliche Ausrichtung hin untersucht. Im zweiten Kapitel des Buches unter dem Titel „Neue Märkte“ stehen dagegen aktuelle Tagesthemen, wie die von China initialisierte neue Seidenstraße, das bisher größte und ehrgeizigste Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Menschheit, im Vordergrund. Doch auch für die Zukunft bedeutsame Themen wie die Digitalisierung, aktuelle Entwicklungen im Handel und Konsum, das Thema Rohstoffe und Ressourcen sowie Chinas grüne (R)Evolution und die asiatische Vorstellung von Industrie 4.0 werden dabei eingehend beleuchtet. Im dritten und abschließenden Kapitel des Buches mit der Bezeichnung „Neue Menschen“ stellt der Autor Chinas neuen Sozialismus und Japans Neo-Konfuzianismus vor und beschäftigt sich mit den langfristigen Megatrends in Sache Demografie und Urbanisierung unter Berücksichtigung von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI) sowie mit den Herausforderungen der EU in der multilateralen Zusammenarbeit mit den asiatischen Staaten. Die nicht mehr aufzuhaltende Expansion der Volksrepublik China auf den Gebieten der Wirtschaft, der Politik, des Umweltschutzes, der Energiewende und der Bildung wird in diesem Jahrhundert die globale Wirtschaftsordnung vor große Herausforderungen stellen. Doch auch wenn die politischen Eliten des Westens bisher keine Antwort auf den chinesischen Wachstumswillen gefunden haben und sich auf hilflos wirkende Warnungen und Ablehnungsphrasen beschränken, haben Unternehmer und Strategen die Pflicht, sich auf die bevorstehenden Veränderungen einzustellen, wenn sie auch zukünftig eine globalwirtschaftlich bedeutende Rolle spielen wollen. Das Buch „ASIA 2030 – Was der globalen Wirtschaft blüht“ hilft ihnen dabei, die asiatischen Zukunftsmärkte besser zu verstehen und womöglich auch ihren Platz in einer zunehmend von Asien dominierten Welt zu finden.

Nahezu unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit verschieben sich aktuell die geopolitischen und wirtschaftlichen Machtblöcke. Noch sind die USA die größte Volkswirtschaft der Welt. Doch während sie vormals stärkste Verfechter des globalen Freihandels waren, gilt heute in Washington, D.C. die Devise „America first“ mit einer Sympathie für „America only“. Gleichzeitig ringt Europa mit inneren Herausforderungen und kann den vielen Entwicklungen keine einheitliche gesamtwirtschaftliche Außenpolitik entgegenstellen. Stattdessen führen die verschiedenen Horizonte der Mitgliedstaaten zu Teils chaotischen Zuständen und hinterlassen immer öfter den Eindruck einer politischen Planlosigkeit, anstatt durch notwendige Reformen die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Asien hingegen strotzt geradezu vor wirtschaftlicher Dynamik und Selbstbewusstsein und wird wohl auch das 21. Jahrhundert entscheidend beeinflusse. Denn auf dem größten Kontinent leben heute nicht nur rund 3,8 Milliarden Menschen, was etwa 60 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Auch China wird bis spätestens zum Ende des Jahrzehnts die USA als weltweit größte Volkswirtschaft ablösen, dicht gefolgt von einem wirtschaftlich immer stärker werdenden Indien. Doch Asien besteht nicht nur aus den beiden bevölkerungsreichsten Nationen. Auch in den vielen anderen Ländern des asiatischen Kontinents finden aktuell gewaltige gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbrüche statt, denen der Westen in vielen Bereichen längst nichts mehr entgegensetzen kann.

Was zunächst für den Westen wie eine düstere Prophezeiung klingt, ist jedoch nichts anderes als die nüchterne Analyse einer bevorstehenden Zeitenwende. Denn während das 19. und 20. Jahrhundert von einer Dominanz der westlichen Welt geprägt gewesen ist, wird das 21. Jahrhundert in den Augen von Karl Pilney, Autor des im Campus-Verlag erschienenen Buches „ASIA 2030 – Was der globalen Wirtschaft blüht“ als das „asiatisches Jahrhundert“ in die Geschichte eingehen. In diesem, so ist der Autor überzeugt, werden China, Indien, Japan und Indonesien die wirtschaftliche Vormachtstellung erlangen, die USA die letzte große westliche Wirtschaftsmacht sein und Europa in die Peripherie zweier um die globale Vormachtstellung kämpfender Machtblöcke verdrängt werden. Als Basis für seine Begründung, wieso Asien dabei ist, die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb zu übernehmen, nennt Karl Pilney nicht nur zahlreiche Daten und ein umfangreiches Zahlenwerk volkswirtschaftlicher Kennzahlen, sondern zeichnet in seinem Buch auch ein umfassendes Bild über jene Staaten, die in der Ignoranz des Westens abfällig als Schwellenländer bezeichnet werden. Im ersten Teil des 328 Seiten umfassenden Buches werden unter der Bezeichnung „Neue Mächte“ zunächst China, Indien, Japan, die koreanische Halbinsel (Südkorea und Nordkorea ) und die Tigerstaaten Südostasiens auf ihre außenpolitische Situation, ihre innenpolitische Lage und ihre wirtschaftliche Ausrichtung hin untersucht. Im zweiten Kapitel des Buches unter dem Titel „Neue Märkte“ stehen dagegen aktuelle Tagesthemen, wie die von China initialisierte neue Seidenstraße, das bisher größte und ehrgeizigste Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Menschheit, im Vordergrund. Doch auch für die Zukunft bedeutsame Themen wie die Digitalisierung, aktuelle Entwicklungen im Handel und Konsum, das Thema Rohstoffe und Ressourcen sowie Chinas grüne (R)Evolution und die asiatische Vorstellung von Industrie 4.0 werden dabei eingehend beleuchtet. Im dritten und abschließenden Kapitel des Buches mit der Bezeichnung „Neue Menschen“ stellt der Autor Chinas neuen Sozialismus und Japans Neo-Konfuzianismus vor und beschäftigt sich mit den langfristigen Megatrends in Sache Demografie und Urbanisierung unter Berücksichtigung von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz (KI) sowie mit den Herausforderungen der EU in der multilateralen Zusammenarbeit mit den asiatischen Staaten.

Die nicht mehr aufzuhaltende Expansion der Volksrepublik China auf den Gebieten der Wirtschaft, der Politik, des Umweltschutzes, der Energiewende und der Bildung wird in diesem Jahrhundert die globale Wirtschaftsordnung vor große Herausforderungen stellen. Doch auch wenn die politischen Eliten des Westens bisher keine Antwort auf den chinesischen Wachstumswillen gefunden haben und sich auf hilflos wirkende Warnungen und Ablehnungsphrasen beschränken, haben Unternehmer und Strategen die Pflicht, sich auf die bevorstehenden Veränderungen einzustellen, wenn sie auch zukünftig eine globalwirtschaftlich bedeutende Rolle spielen wollen. Das Buch „ASIA 2030 – Was der globalen Wirtschaft blüht“ hilft ihnen dabei, die asiatischen Zukunftsmärkte besser zu verstehen und womöglich auch ihren Platz in einer zunehmend von Asien dominierten Welt zu finden.

geschrieben am 14.04.2019 | 637 Wörter | 4152 Zeichen

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