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Wonderlands


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Rezension von

Anna Kneisel

Wonderlands Literatur lässt uns seit jeher in fremde Welten eintauchen, durch die Zeit reisen und Neues entdecken. Utopien, Dystopien und Fantastisches - die Autoren von 100 Essays begeben sich in Wonderlands auf Spurensuche nach den Inspirationsquellen der Autoren großer Werke der Weltliteratur und führen durch ihre imaginären Reiche. Das erste von fünf Kapiteln trägt den Namen „Alte Mythen und Legenden“, beginnt um 1750 v. Chr. mit dem Gilgamesch-Epos und endet mit Margaret Cavendishs „Die gleißende Welt“. Die stets breit gestreute Auswahl bleibt auch in Kapitel 2 „Wissenschaft und Romantik“ bei bekannten Werken und umfasst den Zeitraum von 1701 und 1900. Auch Kapitel 3 „Das goldene Zeitalter der Fantasy“ über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts kann mit vielen Titeln aufwarten, die der breiten Masse bekannt sein dürften (beispielsweise Der kleine Prinz oder Schöne neue Welt), beinhaltet aber auch Titel, die dem Leser nicht unbedingt alle geläufig sind. Darauf folgt der Zeitraum 1948-1980 betitelt mit „Neue Weltordnung“, was zu 1984 ebenso passt wie zu Tolkiens Herr der Ringe. Das fünfte und letzte Kapitel „Das Computerzeitalter“ reicht von 1981 bis 2015. Hier geben sich unter anderem Terry Pratchetts Scheibenwelt-Reihe neben Harry Potter und Game of Thrones oder auch Ann Leckies Maschinen-Trilogie die Ehre. Darstellungen aus der bildenden Kunst und Fotos von Verfilmungen ergänzen visuell gewinnbringend. Nicht nur ein Verweis auf Vorbilder der jeweiligen Werke, sondern auch ihr Fortwirken in der späteren Literatur und Kultur werden thematisiert. Mit Wonderlands legt Herausgeberin Laura Miller eine eigene Form der Literaturgeschichte vor, in Zusammenarbeit mit den Autoren der Essays. Wonderlands eignet sich hervorragend als Nachschlagewerk und Möglichkeit, einen Eindruck von literarischen Werken zu erhalten, die man selbst noch nicht gelesen hat. Auf diese Weise erweitert sich der Horizont jenseits der Welt von Hogwarts und Neverland und man bekommt Lust, diese Werke selbst kennen zu lernen um sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen. Ein tolles Nachschlagewerk, in dem sich die wesentlichen Informationen zu einer großen Bandbreite literarischer Werke finden (zum Teil auch interreferenziell) und in dem es viel Neues zu entdecken gibt.

Literatur lässt uns seit jeher in fremde Welten eintauchen, durch die Zeit reisen und Neues entdecken. Utopien, Dystopien und Fantastisches - die Autoren von 100 Essays begeben sich in Wonderlands auf Spurensuche nach den Inspirationsquellen der Autoren großer Werke der Weltliteratur und führen durch ihre imaginären Reiche.

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Das erste von fünf Kapiteln trägt den Namen „Alte Mythen und Legenden“, beginnt um 1750 v. Chr. mit dem Gilgamesch-Epos und endet mit Margaret Cavendishs „Die gleißende Welt“. Die stets breit gestreute Auswahl bleibt auch in Kapitel 2 „Wissenschaft und Romantik“ bei bekannten Werken und umfasst den Zeitraum von 1701 und 1900. Auch Kapitel 3 „Das goldene Zeitalter der Fantasy“ über die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts kann mit vielen Titeln aufwarten, die der breiten Masse bekannt sein dürften (beispielsweise Der kleine Prinz oder Schöne neue Welt), beinhaltet aber auch Titel, die dem Leser nicht unbedingt alle geläufig sind. Darauf folgt der Zeitraum 1948-1980 betitelt mit „Neue Weltordnung“, was zu 1984 ebenso passt wie zu Tolkiens Herr der Ringe. Das fünfte und letzte Kapitel „Das Computerzeitalter“ reicht von 1981 bis 2015. Hier geben sich unter anderem Terry Pratchetts Scheibenwelt-Reihe neben Harry Potter und Game of Thrones oder auch Ann Leckies Maschinen-Trilogie die Ehre.

Darstellungen aus der bildenden Kunst und Fotos von Verfilmungen ergänzen visuell gewinnbringend. Nicht nur ein Verweis auf Vorbilder der jeweiligen Werke, sondern auch ihr Fortwirken in der späteren Literatur und Kultur werden thematisiert.

Mit Wonderlands legt Herausgeberin Laura Miller eine eigene Form der Literaturgeschichte vor, in Zusammenarbeit mit den Autoren der Essays. Wonderlands eignet sich hervorragend als Nachschlagewerk und Möglichkeit, einen Eindruck von literarischen Werken zu erhalten, die man selbst noch nicht gelesen hat. Auf diese Weise erweitert sich der Horizont jenseits der Welt von Hogwarts und Neverland und man bekommt Lust, diese Werke selbst kennen zu lernen um sich ein eigenes Bild von ihnen zu machen.

Ein tolles Nachschlagewerk, in dem sich die wesentlichen Informationen zu einer großen Bandbreite literarischer Werke finden (zum Teil auch interreferenziell) und in dem es viel Neues zu entdecken gibt.

geschrieben am 25.01.2021 | 335 Wörter | 1930 Zeichen

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