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Kopfküche


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Rezension von

Anna Kneisel

Kopfküche Mit einer höheren Lebenserwartung steigt in vielen Industrieländern auch die Anzahl an Menschen mit Demenzerkrankungen, womit wir uns im Allgemeinen schon fast abgefunden haben. Im Alter baut das Gehirn eben ab, Vergessen ist unausweichlich. Oder etwa doch nicht? Der Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls befasst sich seit Jahren mit der Thematik Demenz und Alzheimer. Seine Schlussfolgerung: Man kann durch eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung gezielt dem Vergessen vorbeugen. Was für den Menschen eine artgerechte Ernährung ist, das erläutert der Autor in drei Kapiteln und deckt dabei auf, welche Nahrungsmittel – ganz entgegen der durch die Lebensmittelindustrie propagierten Informationen und daher in unseren Köpfen fest verankerten Meinung – eben nicht der Gesundheit zuträglich ist. Ob Weißmehl oder Milchprodukte, Alkohol oder Industriezucker – sie alle sind nicht von Natur aus für unsere Ernährung vorgesehen, dennoch konsumieren die meisten von uns sie ganz selbstverständlich, schreiben ihnen positive Eigenschaften zu . Betrachtet man aber die Ernährungsgewohnheiten aus der Steinzeit im Vergleich zu den heutigen, kann man durchaus große Unterschiede feststellen. Nach seinen ausführlichen Erläuterungen stellt der Autor 50 nach Mahlzeiten des Tages gegliederte Rezepte vor, die bei der Erhaltung der geistigen Fähigkeiten bis ins hohe Alter unterstützen sollen. Verzichtet wird dabei nur auf Milch- und industriell gefertigte Produkte, jedoch nicht auf Ei oder Fisch - beides kommt jedoch nur in geringen Mengen in den Rezepten vor. Die Rezepte sind alltagstauglich, abwechslungsreich und dabei oft dennoch originell (beispielsweise die Avocado-Torte). Wer sich Gedanken um eine gesunde Ernährung macht, die bis ans Lebensende auch den Kopf gesund hält, sollte sich das Buch Kopfküche von Michael Nehls zumindest einmal genau ansehen, denn es enthält interessante Ansätze und tatsächlich nachvollziehbare Argumente für ein Abweichen von der heutigen Standard-Ernährungsweise. Lesens- und nachkochenswert (obwohl so oft Soja in den Rezepten verwendet wird).

Mit einer höheren Lebenserwartung steigt in vielen Industrieländern auch die Anzahl an Menschen mit Demenzerkrankungen, womit wir uns im Allgemeinen schon fast abgefunden haben. Im Alter baut das Gehirn eben ab, Vergessen ist unausweichlich. Oder etwa doch nicht?

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Der Molekulargenetiker Dr. Michael Nehls befasst sich seit Jahren mit der Thematik Demenz und Alzheimer. Seine Schlussfolgerung: Man kann durch eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung gezielt dem Vergessen vorbeugen. Was für den Menschen eine artgerechte Ernährung ist, das erläutert der Autor in drei Kapiteln und deckt dabei auf, welche Nahrungsmittel – ganz entgegen der durch die Lebensmittelindustrie propagierten Informationen und daher in unseren Köpfen fest verankerten Meinung – eben nicht der Gesundheit zuträglich ist. Ob Weißmehl oder Milchprodukte, Alkohol oder Industriezucker – sie alle sind nicht von Natur aus für unsere Ernährung vorgesehen, dennoch konsumieren die meisten von uns sie ganz selbstverständlich, schreiben ihnen positive Eigenschaften zu . Betrachtet man aber die Ernährungsgewohnheiten aus der Steinzeit im Vergleich zu den heutigen, kann man durchaus große Unterschiede feststellen. Nach seinen ausführlichen Erläuterungen stellt der Autor 50 nach Mahlzeiten des Tages gegliederte Rezepte vor, die bei der Erhaltung der geistigen Fähigkeiten bis ins hohe Alter unterstützen sollen. Verzichtet wird dabei nur auf Milch- und industriell gefertigte Produkte, jedoch nicht auf Ei oder Fisch - beides kommt jedoch nur in geringen Mengen in den Rezepten vor. Die Rezepte sind alltagstauglich, abwechslungsreich und dabei oft dennoch originell (beispielsweise die Avocado-Torte).

Wer sich Gedanken um eine gesunde Ernährung macht, die bis ans Lebensende auch den Kopf gesund hält, sollte sich das Buch Kopfküche von Michael Nehls zumindest einmal genau ansehen, denn es enthält interessante Ansätze und tatsächlich nachvollziehbare Argumente für ein Abweichen von der heutigen Standard-Ernährungsweise. Lesens- und nachkochenswert (obwohl so oft Soja in den Rezepten verwendet wird).

geschrieben am 10.02.2018 | 288 Wörter | 1791 Zeichen

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